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Bullet Journal für Anfänger - Teil 1

 
Ich bin ein kleiner Listen-Freak. Und mag es, wenn alles nach Plan läuft. Oftmals strickte ich mir meine To-Do-Liste nach dem Aufstehen im Kopf zusammen und konnte auch dies recht gut beibehalten. Doch irgendwie hatte ich dann doch noch hundert andere Dinge im Kopf und wünschte mir, es besser organisieren zu können. Schon vor Monaten hatte ich mir mal einen Terminkalender zum "Ideen-für-Blogeinträge" umfunktioniert. Irgendwie praktisch, aber von Optik nicht so der Hit. Und ausschließlich nur für den Blog gedacht. Eines Abends schaute ich mir ein Video auf Youtube an (wenn ich mich nicht täusche,war es dieses hier) und dachte sofort: Das muss ich auch haben. SOFORT! Zum Glück habe ich dieses Video unter der Woche gefunden, und es war noch nicht soo spät, um noch schnell in den Buchladen zu flitzen, der glücklicherweise nur einen Katzensprung entfernt ist ;) Also bin ich sofort zur nächsten Thalia-Buchhandlung gerast und habe mir einen Kalender ausgesucht (mehr dazu unten).



Was ist ein Bullet Journal?


Ich bezeichne es gerne immer als "personalisierter Terminkalender, To-Do-Liste & Tagebuch in Einem". Und es ist meistens noch viel viel mehr. Denn neben den sogenannten Daily/Weekly-Layouts (sprich die einzelnen Wochentage wie in einem gewöhnlichen Terminkalender) kann man noch andere Dinge unterbringen wie Tracker, Mahlzeitenplaner oder gelesene Bücher, Filme etc. oder ihr kritzelt einfach was rein. Der Fantasie sind dabei eigentlich keine Grenzen gesetzt. Viele der Begriffe mögen anfangs verwirren, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Was benötige ich für ein Bullet Journal?


Das Wichtigste: Ein Notitzbuch. Aber nicht so ein einfaches für 2-3 Euro, sondern ein möglichst Hochwertiges. Das hat den Vorteil, das es einfach nicht so schnell kaputt geht, optisch besser aussieht und man letztendlich auch mehr Freude daran hat, etwas hineinzuschreiben. Gute Marken sind bsp.
Leuchtturm 1917 oder Moleskine. Meines ist von Leuchtturm, welche es bei Thalia zu kaufen gibt. Da es aber viele verschiedene Modelle von der Marke gibt, achtet auf folgende Dinge:

- leeres Inhaltsverzeichnis
- Seitenzahlen
- gepunktete Linien (natürlich könnt ihr auch kariert/liniert kaufen)

Werkzeuge wie Lineal, Bleistift, Radiergummi und ein schwarzer Fineliner sollte auch nicht fehlen. Von einen schwarzen Stabilo-Fineliner würde ich allerdings abraten, da dieser sich mit der Zeit verfärbt. Um farbliche Akzente zu setzen, es sei denn, ihr wollt ein reines schwarz/weißes Bullet Journal führen ;), empfehle ich noch (Glitzer)Gelstifte, farbige Fineliner oder Filzstifte. Jedoch würde ich auch hier, wie beim Notitzbuch, ein bisschen auf die Qualität achten. Es müssen jedoch keine teuren Copics sein.

Wenn ihr noch mehr Materialien zur Verschönerung eures Bullet Journales verwenden wollt, ist Masking Tape eine gute Wahl. Hier ist die Auswahl schirr unendlich. Auch Notitzzettel in allen erdenklichen Formen/Muster/Farben gehen auch. Optional könnt ihr euch via Etsy noch Bullet Journal Schablonen bestellen.

Investiert also ruhig ein bisschen mehr in eurer zukünftigen Terminkalender. Dann habt ihr auch sehr viel länger und mehr Freude daran.

Los gehts - das Inhaltsverzeichnis


Zu (fast) jedem Buch gehört ein Inhaltsverzeichnis. Das sollte bei euren Bullet Journal natürlich auch nicht fehlen. Denn so findet man einzelne Seiten viel schneller, als alles durchzublättern. Allerdings würde ich jetzt NICHT akribisch jede Seite auflisten, dafür würde der Platz gar nicht reichen. Inbesondere bei den Wochenübersichten. Es genügt, die Wichtigsten Dinge, die man schnell wiederfinden will, zu notieren (bsp. Tracker, Wunschlisten. Monats/Wochenübersicht etc.)




Keys - kleine Symbole zur Übersicht


Bei den sogenannten Keys handelt es sich um Symbole, die ihr in die Jahres- oder Monatsübersicht eintragen könnt, damit ihr den Überblick nicht verliert. Ich gebe zu, ich nutze diese nicht so oft, aber vielleicht seit ihr da ein bisschen konsequenter ;) Überaus nützlich sind für mich dennoch kleine Kästchen, die anzeigen, ob eine Aufgabe erledigt, abgebrochen oder verschoben wurden ist.


Future Log - der Jahreskalender

 

Jetzt gehts endlich los mit dem ersten Layout eurer Jahresübersicht. Dieser Platz eignet sich besonders gut für Geburtstage (für mich enorm wichtig, da ich mir keine Geburtstage merken kann xD). Andere Aufgaben würde ich nur bei Bedarf eintragen (zb. Urlaub), da sonst schnell der Platz aufgebraucht ist und es sehr unübersichtlich wirkt. Nutzt dafür lieber die Monatsübersichten. Ganz am Anfang habe ich auch den "Fehler" gemacht und habe noch eingetragen, wann ich mir eine neue Spotify Gutscheinkarte kaufen soll. Im Nachhinein sieht es nicht mehr sooo schön aus, aber aus Fehlern lernt man :)


Monthly & Weekly - die Monats- und Wochenübersichten


Kernstück eures Bullet Journals sind die einzelnen Wochenübersichten. Zunächst würde ich eine Doppelseite (manchmal geht es auch mit einer Seite) für den Monat übrig lassen. Dort trägt ihr alle wichtigen Termine ein, die in diesem Monat bevorstehen (zb. Arzttermine, Feiern...) Lasst euch Platz für Notizen, falls ihr etwas aufschreiben müsst, was nicht in die Kästchen passt. Wenn ihr möchtet könnt ihr euch Platz für "Goals" und "Tasks" lassen. Kleine Ziele & Aufgaben, die ihr diesen Monat erledigt haben müsst oder schaffen wollt.

Bei den Wochenübersichten könnt ihr euch dann so richtig austoben. Diverse Layoutideen gibt es auf Pinterest. Für mich sind immer die Layouts am Besten,wo ich noch meine Mahlzeiten und Sportaktivitäten aufschreiben kann. Lasst euch inspirieren und schaut, was euch am besten gefällt und mit was ihr zurechtkommt.

Und noch eine Sache zum Schluss: Die ersten Seiten bzw. Layouts werden noch etwas stümperhaft aussehen, doch mit der Zeit entwickelt ihr ein Händchen dafür. Das merke ich besonders an meiner Jahresübersicht oder den Wochenplan vom Monat November. Das Wichtigste ist aber, das ihr trotzdem Spaß dabei habt, eure Seiten zu gestalten.






Im zweiten Teil stelle ich euch noch weitere Ideen vor, wie ihr eurer Bullet Journal füllen könnt.

Nut Granola mit Kokosöl & Ahornsirup

 
Mein Müsli bereite ich mir seit geraumer Zeit längst alleine zu. Viel zu süss sind mir oftmals die Mischungen, die es im Supermarkt gibt. Oder die Zutaten sagen mir nicht alle zu. Als meine aktuelle Mischung wieder alle war, stöberte ich einbisschen auf Pinterest herum und stieß auf dieses Rezept.
Die Kombination Ahornsirup & Meersalz wollte ich unbedingt ausprobieren. Nüsse hatte ich auch allerhand da.


Eine bestimmte Mengenangabe habe ich bei meinen Müslis nicht, da ich alles oft nach Augenmaß hineinschütte. Als Basis habe ich eine 5-Kornflocken-Mischung genommen. Als Nüsse habe ich Haselnüsse, Mandeln (ganz), Kürbiskerne & Sonnenblumenkerne genommen. Außer den Sonnenblumenkernen habe ich alles noch etwas kleiner gehackt und seperat in der Pfanne angeröstet.
Danach habe ich die Haferflocken seperat angeröstet und den Ahornsirup dazugegeben, damit alles etwas karamellisiert. Vergisst vorher nicht, noch etwas Kokosöl in die Pfanne zu geben ;) Mir fällt das immer irgendwann mittendrinn ein. Dann noch eine Prise Salz dazu und weiter anrösten, damit nichts verbrennt (Herdplatte aus und Restwärme nutzen!)

Alles in einer Schüssel vermischen und ab damit ins Glas - Fertig.


Viel Spaß beim ausprobieren

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